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	<title>Gedanken zu Psychiatrie und Pflege</title>
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	<description>von Michael Mayer aus der allgäu akademie der Bezirkskliniken Schwaben</description>
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		<title>Gedanken zu Psychiatrie und Pflege</title>
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		<title>Wie Suchtpatienten ihre Therapie erleben</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 20:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Nordfærn und Kollegen (2010) befragten dazu in Norwegen elf suchtkranke Patienten in verschiedenen Therapieeinrichtungen. Das Hauptergebnis: Für Suchtpatienten sind Beziehungen wichtig. Dies ist zunächst mal nicht verwunderlich. Die meisten Pflegende wissen aus Erfahrung, dass positive Beziehungen sich günstig auf die Therapie auswirken. Nur durch Beziehungen kann Vertrauen und Offenheit entstehen, was für einen therapeutischen Prozess [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=443&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1 id="wiesuchtpatientenihretherapieerleben."><span style="font-size:x-small;"><span class="Apple-style-span" style="font-weight:normal;"><br />
</span></span></h1>
<p>Nordfærn und Kollegen (2010) befragten dazu in Norwegen elf suchtkranke Patienten in verschiedenen Therapieeinrichtungen. Das Hauptergebnis: Für Suchtpatienten sind Beziehungen wichtig.</p>
<p>Dies ist zunächst mal nicht verwunderlich. Die meisten Pflegende wissen aus Erfahrung, dass positive Beziehungen sich günstig auf die Therapie auswirken. Nur durch Beziehungen kann Vertrauen und Offenheit entstehen, was für einen therapeutischen Prozess notwendig ist.</p>
<p>Interessant an den Ergebnissen von Nordfærn et al. (2010) ist aber, dass die Beziehungen der Patienten untereinander fast genauso wichtig sind. Positive Beziehungen innerhalb der Patientengruppe können vor allem die Motivation der Patienten zur Suchttherapie unterstützen. Negativ Beziehungen in der Patientengruppe können die Therapie behindern. Die Gestaltung eines sich gegenseitig unterstützenden Milieus ist eine der Hauptaufgaben der Pflege.</p>
<p>Aus der Befragung, die Nordfærn mit seinen Kollegen (2010) durchführte lassen sich interessante Hinweise für die Pflegepraxis in Suchtstationen ableiten:</p>
<ul>
<li>Achten Sie auf eine förderliche und respektvolle Beziehung zu Suchtpatienten.</li>
<li>Fördern Sie die gegenseitige Unterstützung unter den Patienten ihrer Station.</li>
<li>Bieten Sie therapeutische Konzepte, die ihre Patienten als hilfreich erleben, z.B. den Umgang mit seinen Gefühlen lernen, die Bewältigung alltäglicher Schwierigkeiten und lebenspraktischer Kompetenzen wie Kochen, Waschen, aber auch das Genießen von Natur.</li>
<li>Beteiligen Sie Ihre Patienten an der therapeutischen Planung.</li>
<li>Achten Sie darauf, dass die Regeln auf ihrer Station sinnvoll sind und nicht nur einschränken.</li>
<li>Fördern Sie ein sicheres und zuverlässiges Behandlungsklima.</li>
</ul>
<p>Um die Sucht zu bewältigen ist es für suchtkranke Menschen vor allem wichtig, wieder Vertrauen in sich selbst zu gewinnen. Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten die Sucht in Griff zu bekommen und mit Stresssituationen im Alltag zurecht zu kommen.</p>
<p>Nordfærn et al. (2010) empfehlen aber auch die soziale und Wohnumgebung des Patienten zu beachten, da sie einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Recovery aus der Suchterkrankung hat.</p>
<p>Nordfærn, T., Rundmo, T., &amp; Hole, R. (2010). Treatment and recovery as perceived by patients with substance addiction. Journal of Psychiatric and Mental Health Nursing, 17(1), 46-64.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://michaelmayer.wordpress.com/category/pflege/'>Pflege</a>, <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/category/psychiatrie/'>Psychiatrie</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelmayer.wordpress.com/443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelmayer.wordpress.com/443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelmayer.wordpress.com/443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelmayer.wordpress.com/443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelmayer.wordpress.com/443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelmayer.wordpress.com/443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelmayer.wordpress.com/443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelmayer.wordpress.com/443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelmayer.wordpress.com/443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelmayer.wordpress.com/443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelmayer.wordpress.com/443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelmayer.wordpress.com/443/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelmayer.wordpress.com/443/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelmayer.wordpress.com/443/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=443&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Pflegende sind immer beschäftigt</title>
		<link>http://michaelmayer.wordpress.com/2011/05/06/pflegende-sind-immer-beschaftigt/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 20:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Psychisch kranke Menschen kommen mit Erwartungen in die psychiatrische Klinik. Sie erwarten Hilfe und Unterstützung bei der Lösung ihrer Probleme. Leider machen sie nicht immer die Erfahrung, dass ihre Erwartungen erfüllt werden. <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=421&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="photo sharing" href="http://www.flickr.com/photos/toniblay/47802555/" target="_blank"><img class="alignleft" style="border:solid 2px #000000;" src="http://farm1.static.flickr.com/32/47802555_af5a7223bc_m.jpg" alt="" width="240" height="159" /></a></p>
<p><span style="font-size:.6em;margin-top:0;">Originally uploaded by <a href="http://www.flickr.com/photos/toniblay/">Toni Blay</a><br />
</span></p>
<p>Psychisch kranke Menschen kommen mit Erwartungen in die psychiatrische Klinik. Sie erwarten Hilfe und Unterstützung bei der Lösung ihrer Probleme. Leider machen sie nicht immer die Erfahrung, dass ihre Erwartungen auch erfüllt werden. So berichtet Stenhouse (2010) in einer aktuellen Untersuchung, dass Patienten in einer psychiatrischen Akutstation die Pflegepersonen häufig kaum zu greifen bekommen. Sie scheinen immerzu beschäftigt. Die Patienten beobachten Pflegepersonen vor allem bei Schreibarbeiten, Bürotätigkeiten oder hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Alles Tätigkeiten, bei denen die Patienten erleben, dass sich Pflegepersonen nicht mit ihnen beschäftigen. Manchmal haben sie sogar die Befürchtung, sie könnten Pflegende stören, wenn Sie diese ansprechen. So sich selbst überlassen, berichten die Patienten in der Befragung durch Stenhouse (2010), dass sie sich eben gegenseitig beraten und unterstützen. Damit wird das Raucherzimmer zum Haupttherapieraum.</p>
<p>Das klingt erschreckend, aber das Ergebnis der Studie beschreibt eine häufige Erfahrung psychiatrischer Pflegefachpersonen. Diesmal allerdings aus dem Blickwinkel der betroffenen Patienten. In allen Bereichen des Gesundheitswesen nehmen in den letzten Jahren die Verwaltungs- und Dokumentationsaufgaben immer mehr zu. Dies führt zu so seltsamen Auswüchsen, wie einem Formular zur regelmäßigen Dokumentation der Kühlschranktemperatur. Im Prinzip ist gegen ein solches Ansinnen nicht viel zu sagen. Es soll sicher stellen, dass die in dem Kühlschrank aufbewahrten Medikamente, nicht durch den Ausfall der Kühlung beschädigt werden. Aber, das Problem liegt darin, dass es in den letzten Jahren vielen gute Gründe für solche und weitere Dokumentationsnotwendigkeiten gab. Alles unter dem Deckmantel der Qualitätssicherung und des Risikomanagements. Nur eines wurde nicht in dem Maße für Notwendig erachtet, das Gespräch mit dem Patienten. Pflegepersonen und Ärzte haben daher immer mehr Dokumentationsaufgaben oder andere Patientenferne Tätigkeiten zu verrichten. Da Arbeitszeit aber nur begrenzt vorhanden ist, muss woanders gespart werden, zum Beispiel bei der Zeit für den einzelnen Patienten. Nun beleuchtet diese Untersuchung sicherlich nur einen Teilaspekt. Es gibt noch mehr Gründe für mangelnde Zeit bei Pflegepersonen, genauso wie es natürlich auch Beispiele für Pflegefachpersonen gibt, die sich sehr stark um mehr Zeit für ihre Patienten bemühen und Patienten, die die Erfahrung machen, dass sie gut unterstützt werden.</p>
<p>Trotzdem wird hier eines deutlich. Ein Mangel an Pflege und Therapie, fällt in der Psychiatrie nicht sofort auf. Es ist so ähnlich, wie mit einem Mangel an Bildungsangeboten. Die Auswirkungen sind oft nur langfristig bemerkbar. Mangelnde Beziehungsarbeit führt jedoch dazu, dass Patienten bei der Lösung ihre Problem nicht adäquat unterstützt werden können. Aber natürlich sind die Auswirkungen dieses Mangels, zum Beispiel häufige Wiederaufnahmen, kaum eindeutig nachweisbar.</p>
<p>Literatur</p>
<p>Stenhouse, R. C. (2011). ‘<a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2850.2010.01645.x/full">They all said you could come and speak to us’: patients’ </a>expectations and experiences of help on an acute psychiatric inpatient ward. Journal of Psychiatric and Mental Health Nursing, 18(1), 74-80.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://michaelmayer.wordpress.com/category/pflege/'>Pflege</a>, <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/category/psychiatrie/'>Psychiatrie</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelmayer.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelmayer.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelmayer.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelmayer.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelmayer.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelmayer.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelmayer.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelmayer.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelmayer.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelmayer.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelmayer.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelmayer.wordpress.com/421/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelmayer.wordpress.com/421/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelmayer.wordpress.com/421/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=421&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ich werde mal den Faden wieder aufnehmen&#8230;</title>
		<link>http://michaelmayer.wordpress.com/2011/03/11/den-faden-wieder-aufnehmen/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 15:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[PAIR]]></category>
		<category><![CDATA[Praxisanleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bin ich über einen Beitrag von Peter Baumgartner gestolpert, bei dem er beschreibt, wie er nach 4 ½ Monaten Blog-Pause den Faden wieder aufnimmt. Bei mir sind es inzwischen fast 12 Monate Blogpause und natürlich ist es nach so einer langen Zeit schwierig wieder einen Einstieg zu finden. Für Peter Baumgartner sind solche Pausen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=400&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bin ich über einen Beitrag von <a href="http://www.peter.baumgartner.name/weblog/den-faden-wieder-aufnehmen" target="_blank">Peter Baumgartner</a> gestolpert, bei dem er beschreibt, wie er nach 4 ½ Monaten Blog-Pause den Faden wieder aufnimmt. Bei mir sind es inzwischen fast 12 Monate Blogpause und natürlich ist es nach so einer langen Zeit schwierig wieder einen Einstieg zu finden.</p>
<p>Für Peter Baumgartner sind solche Pausen Signale des Umbruch. Dem kann ich nur zustimmen. Die Blogpause war aus meiner Sicht notwendig geworden, um ein paar Projekte voran zu treiben, die dringend auf einen Abschluss warteten. Meine relativ „freie“ Tätigkeit im Bereich Bildung und Beratung führt immer wieder zu einer schleichenden Zunahme von Tätigkeiten, Aufgaben und Anfragen. &#8222;Frei&#8220; bedeutet in diesem Zusammenhang nämlich nicht, dass ich mir meine Zeit frei einteilen kann. Es bedeutet lediglich, dass ich frei von einem festen Stunden- oder Semsterplan bin. Die Termine müssen von mir selbst koordiniert und geplant werden. Und mit jedem Jahr &#8212; so mein Eindruck &#8212; gibt es mehr Anfragen und mehr interessante Felder, die zu einer Bearbeitung einladen.</p>
<p>Im vergangenen Jahr musste ich jedoch die Reißleine ziehen. Neben den langfristig geplanten Fort- und Weiterbildungen erhielten zwei Projekte Priorität: (1)  Die Fertigstellung des Handbuches für Praxisanleiter/innen in Pflegeberufen und (2) meine psychologische Abschlussarbeit zum Thema „Patientenaggression in der Psychiatrie“. Seit Februar sind nun beide Projekte beendet.</p>
<p><strong>
<p>Handbuch für Praxisanleiter/innen</p>
<p></strong></p>
<p>Meine Texte für das Handbuch habe ich bereits im November abgegeben, nun ist es <a href="http://www.westermann.de/suche/artikelansicht.xtp?id=978-3-14-239660-6" target="_blank">erschienen</a>. Das Buch für Praxisanleiter/innen hat mich, von der Idee bis zum Abgabetermin, seit fast zwei Jahren beschäftigt. Es sollte ein völlig neues Konzept bekommen, bei dem theoretische Hintergründe und praktische Anwendung in einem Buch vereint werden. Mit dem Buchkonzept wollte ich für die Praxisanleiter/innen auch eine Brücke schlagen zwischen einer Pflege als wissenschaftlicher Disziplin und der Pflege als praktische Kunde. In einem der nächsten Blogposts werde ich das Buchkonzept etwas genauer vorstellen.</p>
<p><strong>
<p>Patientenaggression in der Psychiatrie</p>
<p></strong></p>
<p>Das zweite große Projekt im letzten Jahr war meine Abschlussarbeit bei <a href="http://www.fernuni-hagen.de/psychologie/aop/" target="_blank">Prof. Marcus</a> an der FernUniversität in Hagen. Allein schon die Geburt der Arbeit war mit vielen Mühen, Zweifeln und Unsicherheiten verbunden. Bei der Durchführung der empirischen Forschung taten sich weitere unerwartete Hürden auf. Und beim Schreiben der Arbeit musste ich meinen Zeitplan, auch aufgrund des zeitgleich abzuschließenden Buchprojekts, immer wieder korrigieren. Dies führte dazu, dass ich am Ende doch noch Druck hatte, rechtzeitig fertig zu werden. Nun warte ich gespannt auf das Ergebnis. Danach werde ich etwas über die für mich durchaus spannende Arbeit berichten.</p>
<p>Nun habe ich also wieder etwas mehr Zeit für diesen Blog. Ich habe mir vorgenommen, hier wieder regelmäßiger über die Dinge zu schreiben, die mich in meiner Arbeit beschäftigen. Leider habe ich bis heute noch keinen weiteren Blog gefunden, der sich mit Psychiatrie und Pflege beschäftigt. Wenn jemand so einen Blog kennt, würde ich über einen kurzen Hinweis freuen.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://michaelmayer.wordpress.com/category/pair/'>PAIR</a>, <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/category/praxisanleitung/'>Praxisanleitung</a>, <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/category/psychiatrie/'>Psychiatrie</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelmayer.wordpress.com/400/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelmayer.wordpress.com/400/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelmayer.wordpress.com/400/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelmayer.wordpress.com/400/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelmayer.wordpress.com/400/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelmayer.wordpress.com/400/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelmayer.wordpress.com/400/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelmayer.wordpress.com/400/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelmayer.wordpress.com/400/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelmayer.wordpress.com/400/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelmayer.wordpress.com/400/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelmayer.wordpress.com/400/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelmayer.wordpress.com/400/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelmayer.wordpress.com/400/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=400&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Kann man zur Verlaufsdokumentation eine Fortbildung halten?</title>
		<link>http://michaelmayer.wordpress.com/2010/04/19/kann-man-zur-verlaufsdokumentation-eine-fortbildung-halten/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 21:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeprozess]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann. Vor etwa 4 Wochen habe ich den ersten Teil einer Fortbildung zur Verlaufsdokumentation in einer psychiatrischen Klinik gehalten. Den Auftrag erhielt ich von der Pflegedirektion der Klinik, die dringend ihre Verlaufsdokumentation verbessern wollte. Zunächst ging ich von einer kurzen Fortbildung aus. Doch der Auftraggeber wollte mehr. Ich habe mich daher intensiver in das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=390&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann. Vor etwa 4 Wochen habe ich den ersten Teil einer Fortbildung zur Verlaufsdokumentation in einer psychiatrischen Klinik gehalten. Den Auftrag erhielt ich von der Pflegedirektion der Klinik, die dringend ihre Verlaufsdokumentation verbessern wollte.</p>
<p>Zunächst ging ich von einer kurzen Fortbildung aus. Doch der Auftraggeber wollte mehr. Ich habe mich daher intensiver in das Thema eingearbeitet und entdecke dabei mehr und mehr interessante Aspekte. Leider ist die Verlaufsdokumentation ein Stiefkind der pflegerischen Fortbildungspraxis. Dokumentation lernt man in der Ausbildung und danach interessiert sich niemand mehr dafür. Lediglich für die haftungsrechtlichen Unsicherheiten gibt es regelmäßige Fortbildungen.</p>
<p>Aber: Die Verlaufsdokumentation wird nicht für den Richter erstellt, sondern für uns und unsere Arbeit. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil unserer therapeutischen Arbeit in der Psychiatrie.</p>
<p><strong>Probieren Sie es aus:</strong> Lesen sie mal die Verlaufsdokumentation auf Ihrer Station und sie werden eine Menge über das Menschenbild, das Pflegeverständnis, die Qualifikation ihrer Kollegen und die auf iher Station gelebte Pflegeplanung daraus erfahren. Das erste, was ich gelernt habe ist: Es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen.</p>
<p>Morgen habe ich den zweiten Teil der Fortbildung unter dem Titel: &#8222;Patient unauffällig&#8220;. Ich bin schon ganz neugierig, was ich dabei wieder lerne.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://michaelmayer.wordpress.com/category/pflege/'>Pflege</a>, <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/category/psychiatrie/'>Psychiatrie</a> Tagged: <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/tag/dokumentation/'>Dokumentation</a>, <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/tag/pflege/'>Pflege</a>, <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/tag/pflegeprozess/'>Pflegeprozess</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelmayer.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelmayer.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelmayer.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelmayer.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelmayer.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelmayer.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelmayer.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelmayer.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelmayer.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelmayer.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelmayer.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelmayer.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelmayer.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelmayer.wordpress.com/390/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=390&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wer leitet heute die Gruppe?</title>
		<link>http://michaelmayer.wordpress.com/2010/01/31/wer-leitet-heute-die-gruppe/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum elften Mal fand diese Woche im Bildungswerk Irsee die Fachtagung für Pflege suchtkranker Menschen statt. Ein Programm gibt es hier. Die wieder mal gut besucht Tagung stand unter dem Motto &#8222;Will &#8211; Sucht &#8211; Weg&#8220;. Am Dienstag führte ich dort, zusammen mit meinem Kollegen Wolfgang Herb, einen Workshop zum Thema Gruppen leiten durch. In [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=385&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum elften Mal fand diese Woche im Bildungswerk Irsee die Fachtagung für Pflege suchtkranker Menschen statt. Ein Programm gibt es <a href="http://www.bildungswerk-irsee.de/stat/kurs_pdf/2732_programm_anmeldeformular.pdf">hier</a>. Die wieder mal gut besucht Tagung stand unter dem Motto <strong>&#8222;Will &#8211; Sucht &#8211; Weg&#8220;</strong>. Am Dienstag führte ich dort, zusammen mit meinem Kollegen Wolfgang Herb, einen Workshop zum Thema Gruppen leiten durch. In einem auch für uns spannenden Workshop wurde deutlich, wie anstrengend die Gruppenmoderation für Mitarbeiter in der Sucht sein kann. Manche können kaum schlafen, wenn sie wissen, dass sie am nächsten Tag die Gruppe leiten sollen. Dabei leiden die Mitarbeiter oft an den eigenen, hohen Ansprüchen. Sie wollen eine &#8222;gute Gruppe&#8220; und hoffen, dass &#8222;ihre Gruppe&#8220; von den Patienten hilfreich erlebt wird und dass sie Spaß macht. Wenn sie die Gruppe &#8222;machen&#8220; sind sie auch dafür verantwortlich, wenn es nicht so läuft, wie sie wollen.</p>
<p>Meiner Meinung nach wird dabei übersehen, dass eine <strong>Gruppe</strong> immer <strong>eine Gemeinschaftsaktivität</strong> ist und daher eine &#8222;gute Gruppe&#8220; nur im gemeinsamen miteinander entstehen und nur gemeinsam definiert werden kann. Eine &#8222;Gruppe&#8220; läuft nicht immer gleich ab. Manchmal sind Gruppendiskussionen sehr anstrengend, und trotzdem gut. Manchmal läuft alles &#8222;wie am Schnürchen&#8220; und war trotzdem nicht. Leider ist es auch nicht immer ganz einfach, zu entscheiden ob es eine &#8222;gute Gruppe&#8220; war. Es kommt schließlich darauf an, was sich die Gruppenmitglieder von der Gruppe versprachen. Wenn ein Patient möglichst seine Ruhe haben möchte, dann war eine Gruppe in der er nichts sagen und überlegen musste, für ihn gut. Wenn ein anderer Patient sein Problem ansprechen wollte und nicht dazu kam, dann war die Gruppe für ihn vielleicht nicht so gut.</p>
<p>Leider fällt mir bei solchen Veranstaltungen immer wieder auf, dass den Mitarbeiter auf den Suchtstationen die Aufgabe der Gruppenleitung meist ohne Vorbereitung übertragen wird. Sie erhalten keine Schulungen, oft auch keine Einführungen und sollen einfach so Gesprächsgruppen leiten können. Dies funktioniert dann meist nach dem Motto: &#8222;Schau einfach zu wie andere das machen!&#8220; Außerdem sind die Konzepte der Gruppen oft nicht so transparent und eindeutig, dass die Mitarbeiter die Gruppenaktivität eindeutig darauf ausrichten können. Es gibt viele Unsicherheiten und nicht zu Ende gedachte Konzepte. Aber <strong>wenn ich schon nicht genau weiss wo ich hin will, wie will ich dann wissen ob ich angekommen bin</strong>.</p>
<p>Wie die Jahre zuvor erlebte ich auf der Tagung jedoch wieder hoch motivierte Teilnehmer, denen ihre Arbeit Spaß macht und die sich in den Workshops, Vorträgen und Diskussionen unter Kollegen wieder Stärkung und Anregung für ihre Arbeit holen wollten. So waren auch die Rückmeldungen zu unserem Workshop wieder sehr positiv. Wir konnten wieder einigen <strong>Mut machen</strong> Gruppen zu leiten. Das war unser Ziel.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://michaelmayer.wordpress.com/category/gruppen/'>Gruppen</a>, <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/category/psychiatrie/'>Psychiatrie</a> Tagged: <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/tag/abhangigkeit/'>Abhängigkeit</a>, <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/tag/gruppe/'>Gruppe</a>, <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/tag/sucht/'>Sucht</a>, <a href='http://michaelmayer.wordpress.com/tag/workshop/'>Workshop</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelmayer.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelmayer.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelmayer.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelmayer.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelmayer.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelmayer.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelmayer.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelmayer.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelmayer.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelmayer.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelmayer.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelmayer.wordpress.com/385/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelmayer.wordpress.com/385/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelmayer.wordpress.com/385/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=385&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Aufmerksam zuhören</title>
		<link>http://michaelmayer.wordpress.com/2010/01/17/aufmerksam-zuhoren/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 20:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[PAIR]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>

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		<description><![CDATA[by Tony Blay Vor kurzem bin ich auf eine Forschungsarbeit von Lynda R. Matthews gestoßen. Sie ist Senior Lecturer an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität von Sydney (Australien) und berichtet hier über ihre Forschung zur hilfreichen Wirkung von Nachbesprechungen traumatischer Vorfälle für Pflegende in psychiatrischen Einrichtungen. Die von ihr befragten Pflegekräfte hatten einen gewaltsamen Patientenübergriff oder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=333&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignleft">
<dt class="wp-caption-dt"><img style="border:2px solid #000000;" src="http://farm1.static.flickr.com/27/47199389_eb33a5342a_m.jpg" alt="" width="172" height="240" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">by <a href="http://www.flickr.com/people/toniblay/">Tony Blay</a><a href="&lt;/dd"></a></dd>
</dl>
<p><a href="&lt;/dd"></a></p>
</div>
<p><a href="&lt;/dd"></a></p>
<p>Vor kurzem bin ich auf eine Forschungsarbeit von Lynda R. Matthews gestoßen. <a href="http://www.fhs.usyd.edu.au/rehabcounselling/staff/lynda_matthews.shtml">Sie</a> ist Senior Lecturer an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität von Sydney (Australien) und berichtet <a href="http://psychservices.psychiatryonline.org/cgi/content/full/49/2/207">hier</a> über ihre Forschung zur hilfreichen Wirkung von Nachbesprechungen traumatischer Vorfälle für Pflegende in psychiatrischen Einrichtungen. Die von ihr befragten Pflegekräfte hatten einen gewaltsamen Patientenübergriff oder andere Traumatisierungen in ihrer Arbeit erlebt. 88% der nach dem Vorfall befragten Mitarbeiter klagten über emotionale Belastungen infolge der Traumatisierung. Langfristig können diese emotionale Belastung zu einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen.</p>
<p>Wird nun den Mitarbeitern das Angebot gemacht, über diese belastenden Ereignisse zu sprechen, vermindert das, laut Matthews, die emotionale Belastung und schützt somit vor der Entwicklung einer PTBS. Es macht also durchaus Sinn, den betroffenen Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, das Erlebte wertfrei und unterstützend mit jemandem zu besprechen. Die Untersuchung von Matthews reiht sich damit in eine Reihe von Untersuchungen ein, die zeigten, dass es bei Stressbelastungen hilfreich ist, wenn man Unterstützung von anderen erfährt. Soziale Unterstützung und wertschätzendes Zuhören machen Stress erträglicher. Aber sie verhindern ihn natürlich nicht.</p>
<p>Interessanter als die Ergebnisse ihrer Studie sind für mich jedoch die Überlegungen von Matthews zu weiteren möglichen Einflüssen auf das Belastungserleben nach traumatischen Erlebnissen in der psychiatrischen Arbeit. Sie berichtet beispielsweise von der Aufsummierung vieler kleiner Traumata. Damit beschreibt sie das Problem, wenn viele im Einzelfall gar nicht so traumatisierende Ereignisse sich addieren. Manchmal haben psychiatrisch Pflegende nämlich gar keine Möglichkeit sich von Belastungen zu erholen. Für Matthews besteht in solchen Situationen die Gefahr, dass sich ein Phänomen chronischer Traumatisierung herausbildet. Viel kleine Stresserlebnisse tragen dann zu einer relativ hohen Belastung bei.</p>
<p>Die Gefahr einer chronischen Traumatisierung entsteht in psychiatrischen Einrichtungen vor allem aus zwei Gründen:</p>
<ul>
<li>Es gibt Pflegekräfte, die bereits mit der Erwartung in den Beruf gehen, dass sie in ihrem Job Gewalt und andere traumatische Situation erleben werden. Die Mitarbeiter haben dann oft den Anspruch an sich, mit solchen Belastungssituationen zurecht kommen zu müssen. Problematisch wird dies vor allem, wenn sie selbst befürchten, dem Stress nicht mehr gewachsen zu sein.</li>
<li>Der zweite, für mich weitaus problematischer Grund, ist die mangelnde Beachtung durch die Einrichtung. Wenn die aggressiven und traumatisierenden Situationen von Vorgesetzten nicht ernst genommen oder gar verharmlost werden, dann bleiben die Mitarbeiter mit ihrem Stress im Regen stehen. Und dies ist, meiner Erfahrung nach, gar nicht so selten. Immer wieder berichten mir Teilnehmer in Trainings und Supervisionen von Vorgesetzten, die ihnen bei Problemen mit herausfordernden Patienten oder Bewohnern raten, doch die Arbeitsstelle zu wechseln. Es gehöre eben zur Arbeit dazu, dass diese manchmal eben auch stressig sei.</li>
</ul>
<p>Die mangelnde Unterstützung von Vorgesetzten oder Kollegen nach traumatisierenden Arbeitserfahrungen erhöht jedoch die Gefahr einer erheblichen Belastung mit allen Folgewirkungen, wie Angst, somatischen Beschwerden, erhöhtem Krankenstand oder gar Gedanken den Job zu wechseln.</p>
<p>So einfach kann man es sich also nicht machen. Für den Umgang mit Aggression, Gewalt und Suzidalität in psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen sind meiner Meinung nach zwei Dinge notwendig um die Mitarbeiter vor Traumatisierungen zu schützen: die Einrichtungen müssen das Problem ernst nehmen und die Vorgesetzten und Kollegen müssen den Betroffenen wertschätzend zuhören.</p>
<p>Aggression und Gewalt in psychiatrischen Einrichtungen ist niemals ein individuelles Problem. Es ist immer ein Problem der ganzen Einrichtung. Es muss daher auch gemeinsam angegangen werden.</p>
<p><strong>Quelle</strong></p>
<p>Matthews, L. R. (1998). Effect of Staff Debriefing on Posttraumatic Stress Symptoms After Assaults by Community Housing Residents. Psychiatr Serv, 49(2), 207–212.</p>
<br />Veröffentlicht in PAIR, Psychiatrie Tagged: Aggression, Psychiatrie <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelmayer.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelmayer.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelmayer.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelmayer.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelmayer.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelmayer.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelmayer.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelmayer.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelmayer.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelmayer.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelmayer.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelmayer.wordpress.com/333/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelmayer.wordpress.com/333/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelmayer.wordpress.com/333/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=333&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Neue Töne in der Gesundheitspolitik?</title>
		<link>http://michaelmayer.wordpress.com/2009/11/16/neue-tone-in-der-gesundheitspolitik/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 11:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ausgebildete Arzt Dr. Philipp Rösler ist neuer Gesundheitsminister. In seiner Antrittsrede, am 12. November 2009, sagte der FDP-Minister vor dem Deutschen Bundestag unter anderem folgenden Satz: &#8222;Ich habe angefangen, Medizin zu studieren, weil ich mit Menschen zu tun haben wollte, die sich auch so benehmen. Nach meinem Studium musste ich feststellen, dass Qualitätssicherungsbögen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=306&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ausgebildete Arzt Dr. Philipp Rösler ist neuer Gesundheitsminister. In seiner Antrittsrede, am 12. November 2009, sagte der FDP-Minister vor dem Deutschen Bundestag unter anderem folgenden Satz:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich habe angefangen, Medizin zu studieren, weil ich mit Menschen  zu tun haben wollte, die sich auch so benehmen. Nach meinem Studium musste ich  feststellen, <strong>dass Qualitätssicherungsbögen und  Arbeitsdokumentationen offensichtlich wichtiger sind als die Qualität und die  Arbeit am und mit den Menschen</strong>. Da habe ich mich entschieden, in  die Politik zu gehen, <strong>die Bürokratie zu beenden</strong> und endlich mehr Zeit für  Menschen zu schaffen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Damit spricht er den Pflegenden und Ärzten in Deutschland aus der Seele. Wir sind gespannt, ob den schönen Worten auch Taten folgen. Herr Rösler meint dazu übrigens (in der gleichen Rede zur Opposition): &#8222;wenn es einfach wäre, dann hätten ja auch Sie  regieren können.&#8220;</p>
<p>Vielen Dank für die Info an Claudia Knab, Pflegedirektorin am Bezirkskrankenhaus Landshut.</p>
<br />Veröffentlicht in Gesundheit, Pflege  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelmayer.wordpress.com/306/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelmayer.wordpress.com/306/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelmayer.wordpress.com/306/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelmayer.wordpress.com/306/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelmayer.wordpress.com/306/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelmayer.wordpress.com/306/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelmayer.wordpress.com/306/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelmayer.wordpress.com/306/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelmayer.wordpress.com/306/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelmayer.wordpress.com/306/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelmayer.wordpress.com/306/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelmayer.wordpress.com/306/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelmayer.wordpress.com/306/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelmayer.wordpress.com/306/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=306&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Führen mit Spaß</title>
		<link>http://michaelmayer.wordpress.com/2009/11/07/fuhren-mit-spas/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 20:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie motiviert man Menschen dazu ihr Verhalten zu ändern? In einem neuen Volkswagen-Spot wird ein wirksames und kreatives Führungsmodell vorgestellt. Der Film zeigt, wie sinnvolle Ziele mit etwas Spaß oft leichter erreicht werden können. Das vorgestellte Managementmodell könnte man als &#8222;Führen mit Spaß&#8220; (Management by Fun) bezeichnen. Es basiert auf der für den Film entwickelten &#8222;Fun [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=289&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie motiviert man Menschen dazu ihr Verhalten zu ändern?</strong><br />
In einem neuen Volkswagen-Spot wird ein wirksames und kreatives Führungsmodell vorgestellt. Der Film zeigt, wie sinnvolle Ziele mit etwas Spaß oft leichter erreicht werden können. Das vorgestellte Managementmodell könnte man als &#8222;Führen mit Spaß&#8220; (Management by Fun) bezeichnen. Es basiert auf der für den Film entwickelten &#8222;Fun Theory&#8220;.</p>
<p>Für Leitungskräfte, wie Stationsleitungen oder Pflegedienstleitungen, ist sie eine hilfreiche Ergänzung zum &#8222;Führen mit Zielen&#8220;. Alles was man als Leitungskraft dazu braucht ist ein bisschen Kreativität und Humor.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://michaelmayer.wordpress.com/2009/11/07/fuhren-mit-spas/"><img src="http://img.youtube.com/vi/zSiHjMU-MUo/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Entdeckt via <a href="http://karrierebibel.de/spas-effekt-mit-kreativitat-die-welt-verbessern/">Karrierebibel</a></p>
<div><span style="font-family:'Lucida Grande', Verdana, Arial, 'Bitstream Vera Sans', sans-serif;"><span style="white-space:pre-wrap;"><br />
</span></span></div>
<br />Veröffentlicht in Leitung  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelmayer.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelmayer.wordpress.com/289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelmayer.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelmayer.wordpress.com/289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelmayer.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelmayer.wordpress.com/289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelmayer.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelmayer.wordpress.com/289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelmayer.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelmayer.wordpress.com/289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelmayer.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelmayer.wordpress.com/289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelmayer.wordpress.com/289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelmayer.wordpress.com/289/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=289&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Werden Patienten aggressiv weil sie keine Zeit haben, zu verstehen?</title>
		<link>http://michaelmayer.wordpress.com/2009/09/22/werden-patienten-aggressiv-weil-sie-keine-zeit-haben-um-zu-verstehen/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 21:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[PAIR]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

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		<description><![CDATA[Winstanley und Whittington (2004) untersuchten aggressive Patientenübergriffe in Allgemeinkrankenhäusern. Die Vorfälle geschahen meist bei der Körperpflege oder anderen Situationen, bei denen Patienten Eingriffe erlebten. Nach Auswertung ihrer Interviews kommen die Forscher zu dem Ergebnis, dass Patienten möglicherweise mehr Zeit brauchen, um sich auf die jeweilige Situation einzustellen. Die Mitarbeiter beschrieben häufig Situationen, in denen Patienten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=275&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;width:120px;">
<a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/109740030/abstract"><img class="alignleft size-full wp-image-276" title="Aggressive Behavior" src="http://michaelmayer.files.wordpress.com/2009/09/aggressivebehavior.gif?w=101&#038;h=135" alt="Aggressive Behavior" width="101" height="135" /></a>
</div>
<p>Winstanley und Whittington (2004) untersuchten aggressive Patientenübergriffe in Allgemeinkrankenhäusern. Die Vorfälle geschahen meist bei der Körperpflege oder anderen Situationen, bei denen Patienten Eingriffe erlebten. Nach Auswertung ihrer Interviews kommen die Forscher zu dem Ergebnis, dass Patienten möglicherweise mehr Zeit brauchen, um sich auf die jeweilige Situation einzustellen.</p>
<p>Die Mitarbeiter beschrieben häufig Situationen, in denen Patienten zuvor durch ihr Verhalten überrascht, verängstigt oder frustriert wurden. Möglicherweise entstehen einige aggressive Übergriffe in Allgemeinkrankenhäusern einfach dadurch, dass die Patienten nicht verstehen, was passiert. Das aggressive Verhalten wäre dann vor allem eine Abwehrreaktion des Patienten, die vermieden werden könnte, wenn man dem Patienten ausreichend Zeit lässt zu verstehen, was jetzt von ihm erwartet wird.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> Winstanley, S., &amp; Whittington, R. (2004). Aggressive encounters between patients and general hospital staff: Staff perceptions of the context and assailants&#8217; levels of cognitive processing. Aggressive Behavior, 30(6), 534-543.</p>
<br />Veröffentlicht in PAIR Tagged: Aggression, Krankenhaus, Pflege <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelmayer.wordpress.com/275/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelmayer.wordpress.com/275/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelmayer.wordpress.com/275/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelmayer.wordpress.com/275/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelmayer.wordpress.com/275/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelmayer.wordpress.com/275/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelmayer.wordpress.com/275/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelmayer.wordpress.com/275/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelmayer.wordpress.com/275/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelmayer.wordpress.com/275/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelmayer.wordpress.com/275/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelmayer.wordpress.com/275/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelmayer.wordpress.com/275/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelmayer.wordpress.com/275/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=275&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Lieber keine Bezugspflege, als eine schlechte?</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 13:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Bezugspflege]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-226" title="psychiatriepflegetage" src="http://michaelmayer.files.wordpress.com/2009/06/psychiatriepflegetage1.jpg?w=151&#038;h=300" alt="psychiatriepflegetage" width="151" height="300" /></p>
<p>Wie versprochen, hier ein kleiner Bericht von den <a href="http://www.bkh-augsburg.de/index.php?aid=200">Augsburger Psychiatriepflegetagen</a> am 25. und 26. Juni 2009. Christoph Abderhalden berichtete in einem interessanten Beitrag über eine Studie zur Bezugspflege in der Psychiatrie. Ergebnis: Die Patientenzufriedenheit auf den untersuchten Stationen hängt mehr von den wahrgenommenen Kompetenzen der Bezugspflegeperson ab, als vom Bezugspflegesystem.</p>
<div>In der von Abderhalden vorgelegten Studie gaben 70 % bis 81 % der befragten psychiatrischen Patienten an, dass Ihnen während des Aufenthalts eine Bezugspflegeperson zugeordnet war. In der Studie gab es auch zwei Stationen, die nachweislich kein Bezugspflegesystem hatten. Dennoch gaben 33 % der auf diesen Stationen behandelten Patienten an, dass ihnen eine Bezugspflegeperson zugeordnet war. Hier wird deutlich, dass Bezugspflege offenbar mehr ist, als ein System.</div>
<div>In einer anschließenden Baumanalyse ergaben sich folgende interessante Befragungsergebnisse:</div>
<ol>
<li>Patienten mit Bezugspflege sind eindeutig zufriedener, als solche, die keine Bezugspflege erleben.</li>
<li>Die Zufriedenheit der Patienten ist dann am höchsten, wenn die Bezugspflegeperson als Hilfe bei der individuellen Problemlösung wahrgenommen wird und Verständnis für die individuelle Situation des Patienten vermittelt.</li>
<li>Die Zufriedenheit der Patienten mit Bezugspflege ist sogar geringer als die ohne Bezugspflege, wenn keine Hilfen zur Problemlösung und kein Verständnis wahrgenommen wird!</li>
</ol>
<div>Für psychiatrische Patienten sind also die Kompetenzen, die sie bei ihren Pflegenden wahrnehmen entscheidend für ihre Zufriedenheit. Psychiatrisch Pflegende sollten daher offenbar mehr Energie in die Weiterentwicklung ihrer Kompetenzen zum individuellen Verstehen (Hermeneutik) und zu Hilfen bei der Problemlösung verwendent. Die Person ist in der Bezugspflege wichtiger, als ein ausgeklügeltes System, das sämtliche Hürden des Qualitätsmanagements souverän umschifft hat. Abderhalden formulierte das Ergebnis seiner Untersuchung salopp: &#8222;Lieber keine Bezugspflege, als eine schlechte!&#8220;</div>
<br />Veröffentlicht in Pflege, Psychiatrie Tagged: Bezugspflege, Pflege, Psychiatrie <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/michaelmayer.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/michaelmayer.wordpress.com/256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/michaelmayer.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/michaelmayer.wordpress.com/256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/michaelmayer.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/michaelmayer.wordpress.com/256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/michaelmayer.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/michaelmayer.wordpress.com/256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/michaelmayer.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/michaelmayer.wordpress.com/256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/michaelmayer.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/michaelmayer.wordpress.com/256/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/michaelmayer.wordpress.com/256/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/michaelmayer.wordpress.com/256/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=michaelmayer.wordpress.com&amp;blog=4263815&amp;post=256&amp;subd=michaelmayer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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